Don´t go me on the Keks!

Was stimmt: dass ein Erasmusaufenthalt die Sprachkompetenz verbessert. Definitiv bin ich, schon nach zwei Wochen, deutlich kommunikationsfähiger als zuvor. Vor der Reise hätte ich allerdings angenommen, dass sich in Italien hauptsächlich mein Italienisch verbessern würde. Da aber die meisten Studenten, die ich hier kennenlerne, darin noch genau so schlecht sind, wie ich, fällt diese Sprache eigentlich völlig weg. Gelernt habe ich stattdessen:

- Irish-

- Scottish-

- und ein klein bisschen British-English

- die Tatsache, dass ich einen amerikanischen Akzent habe

- Zeichensprachenspanisch

- Österreichisch

- Steierisch (ja, oh ja: ist ein Unterschied)

- Ein paar Brocken Norwegisch

- Drei Wörter auf Holländisch

- Ein Wort auf Finnisch (ich kann nicht sagen, welches; es ist unanständig und am Ende versteht es noch jemand hier)

Meistens spreche ich alle gleichzeitig, mindestens immer zwei parallel. So macht man das hier, ab einem gewissen Promillepegel verschwimmen die Sprachbarrieren ohnehin und wenn man am nächsten Tag aufwacht, hat sich das linguale Zentrum, getrieben vom Alkohol, selbstständig neu programmiert. Es ist kein Grund zur Sorge, wenn man fortan einen sehr kruden Sprachmischmasch träumt - der Schaden ist zwar irreparabel, aber man gewöhnt sich daran. Sinnvoll wäre allerdings die Einführung einer verbindlichen Erasmussprache - sie wäre zwar komplizierter als Esperanto, aber viel intuitiver erlernbar.

Ich entwerfe mal ein Wörterbuch, in nächster Zeit.

24.10.07 01:13

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